Ziele der Arbeitsgruppen im Innovationscluster

Hyways for Future soll durch ein starkes Partnernetzwerk den Nordwesten zur Wasserstoff-Vorreiterregion machen. Die Teilnehmenden im Innovationscluster können von Erfahrungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und von einer gemeinsamen Lernkurve bei der Projektrealisierung profitieren. Es sollen Konzepte und Projekte zur regionalen Wertschöpfung erarbeitet, neue Förderprojekte angestoßen und Infrastruktur und Absatzmärkte entwickelt werden. Durch das Innovationscluster wird das Thema Wasserstoff in den Alltag der Nordwest-Region gebracht. Unterstützt wird dies durch den Einbezug der regionalen Akteure in die vier thematischen Arbeitsgruppen: kommunale Fahrzeuge und ÖPNV, Gütertransport und Logistik, maritime Anwendungen und Hafenlogistik sowie Infrastruktur und Wasserstoffbereitstellung.

Warum ist die Zeit reif für Wasserstoff?

Sandra Schellenberg
„Zu Zeiten des Klimawandels kann der Einsatz von Wasserstoff ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein.“
Sandra Schellenberg, Verkehrsregion-Nahverkehr Ems-Jade Arbeitsgruppe 1
Felix Jahn
„Die Energiewende stellt die Wirtschaft vor enorme Herausforderungen die politisch gesteckten Klimaziele zu erfüllen. Der Einsatz von Wasserstoff wird dabei eine wichtige Rolle spielen und das weltweit.“ Felix Jahn, Oldenburgische Industrie- und Handelskammer Arbeitsgruppe 2
Alexander Dyck
„Weil eine Umstellung auf die Versorgung mit Wasserstoff den gesamtheitlichen Umstieg auf erneuerbare Energien ermöglicht.“ Alexander Dyck, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt Arbeitsgruppe 3
Astrid Braun
„Weil das Ziel „1,5 Grad“ lautet!“ Astrid Braun, swb AG Arbeitsgruppe 4
Portrait Nicola Illing
„Die Zeit ist eigentlich schon lange reif und wir freuen uns darauf, nun auch die konkreten Umsetzungsschritte der regionalen Akteurinnen und Akteure begleiten und unterstützen zu dürfen.“ Nicola Illing, Metropolregion Nordwest (Foto: Marco Gallmeier) Arbeitsgruppe 5

Die Arbeitsgruppen im Detail

AG 1
Sandra Schellenberg
Sandra Schellenberg „Der Einsatz von Wasserstoff ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

Warum beteiligen Sie sich am Projekt?

Der Klimawandel erfordert eine Verkehrswende mit dem Ziel, die Abgasemissionen zu reduzieren. Mithilfe des Projekts sollen vertiefende Kenntnisse über den Einsatz von Wasserstoff als alternative Antriebsform im ÖPNV erlangt werden.

Welche Chancen sehen Sie durch den Einsatz von Wasserstoff in der Region?

Der Einsatz von Wasserstoff als alternative Antriebsform kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. In Verbindung mit den Windparks in der Region besteht die Möglichkeit, vor Ort grünen Wasserstoff herzustellen und u. a. für den Verkehrssektor bereitzustellen.

Warum ist die Zeit reif für Wasserstoff?

Zu Zeiten des Klimawandels kann der Einsatz von Wasserstoff ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein.

Klaus Stolzenburg
Klaus Stolzenburg „Es kommt jetzt darauf an, grünen Wasserstoff klug und kosteneffizient in das Energiesystem einzuführen.“

Warum beteiligen Sie sich am Projekt?

Ich halte Wasserstoff, der aus Wind- und Solarenergie gewonnen wird, für ein zentrales Element einer erfolgreichen, sektorübergreifenden Energiewende. Wasserstoff kann neben der Elektrizität die Rolle eines zweiten universell einsetzbaren Energieträgers übernehmen und bietet als Speichermedium großes Potenzial.

Welche Chancen sehen Sie durch den Einsatz von Wasserstoff in der Region?

Mit Wasserstoff lässt sich ein größerer Teil der erneuerbaren regionalen Energiegewinnung auch in der Region nutzen, z.B. für umweltfreundlichere Mobilität oder als industrieller Rohstoff. Somit kann Wasserstoff dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck der Region zu verringern und gleichzeitig ihre wirtschaftliche Position zu festigen.

Warum ist die Zeit reif für Wasserstoff?

Ich bin seit mehr als 20 Jahren an Projekten zum Einsatz von Wasserstoff beteiligt, insbesondere im Mobilitätssektor. Die benötigten Technologien haben in diesem Zeitraum große Fortschritte gemacht und die Erneuerbaren Energien sind ein wesentlicher Bestandteil der Energieversorgung geworden. Nun kommt es darauf an, Wasserstoff und Brennstoffzellen klug und kosteneffizient in das Energiesystem einzuführen.

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Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen zur Arbeitsgruppe haben, können Sie sich hier die Ergebnisse und Präsentationen aus den regelmäßigen Workshops herunterladen.

AG 2
Felix Jahn
Felix Jahn „Es gilt die Wasserstoff-Technologie in Anwendung zu bringen und das Level-Playing-Field proaktiv mitzugestalten.“

Warum beteiligen Sie sich am Projekt?

Als IHK sind wir ein branchenübergreifender Netzwerkpartner und Gatekeeper für alle relevanten Themen, die die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaftsregion und ihrer Unternehmen langfristig und nachhaltig sichert. Eine zukunftsfähige Energieversorgung ist dafür ein unerlässlicher Standortfaktor.

Welche Chancen sehen Sie durch den Einsatz von Wasserstoff in der Region?

Unsere Region bietet hervorragende Voraussetzungen Produktion, Transport und Anwendung von Wasserstoff über die gesamte Wertschöpfungskette abzubilden und diesen damit weit über den Nordwesten hinaus nutzbar zu machen.

Warum ist die Zeit reif für Wasserstoff?

Die Energiewende stellt die Wirtschaft vor enorme Herausforderungen die politisch gesteckten Klimaziele zu erfüllen. Der Einsatz von Wasserstoff wird dabei eine wichtige Rolle spielen und das weltweit. Daher gilt es nun die Technologie in Anwendung zu bringen und das Level-Playing-Field dafür proaktiv mitzugestalten. Gleichzeitig muss ein gesellschaftlicher Konsens von der Politik herbeigeführt werden, dass auch weiterhin andere Energieträger gebraucht werden so lange grüner Wasserstoff nicht in ausreichendem Maße verfügbar und wirtschaftlich anwendbar ist.

Benjamin Wagner vom Berg
Benjamin Wagner vom Berg „Wasserstoff wird eine zentrale Rolle einnehmen.“

Warum beteiligen Sie sich am Projekt?

Ich freue mich über die Gelegenheit, das Thema Wasserstoff insbesondere im Anwendungsfeld Logistik zu unterstützen. Hyways for Future ist als HyPerformer-Projekt eine große Chance, um die Bestrebungen für eine sinnvolle Nutzung von Wasserstoff im Sinne der Klimaneutralität innerhalb der wichtigen Sektorenkopplung in der Region zu bündeln und in die reale Anwendung zu bringen.

Welche Chancen sehen Sie durch den Einsatz von Wasserstoff in der Region?

Die Metropolregion hat mit Ihrem hohen Anteil an Windenergie zunächst ein großes Potential zur Erzeugung und Vermarktung von grünem Wasserstoff. Zudem existieren eine Vielzahl von Akteuren in den Anwendungsfeldern Hafen, Logistik und Industrie als potentielle Abnehmer. Perspektivisch bildet die Metropolregion mit seinen Häfen auch die Möglichkeiten für die innerhalb einer fortschreitenden CO2-Neutralität notwendigen Energieimporte mit Wasserstoff als Trägerelement. Für die Kommunen der Metropolregion und die hier ansässigen Unternehmen birgt dies auch große wirtschaftliche Potentiale in einem Zukunftsmarkt.

Warum ist die Zeit reif für Wasserstoff?

Für das Aufhalten des Klimawandels und seiner gravierenden Folgen wird Wasserstoff im Rahmen einer CO2-freien (Straßen-)Güterlogistik eine zentrale Rolle einnehmen. Wasserstoff muss hierfür jetzt in die Anwendung gebracht werden. Im Sinne des Henne-Ei-Problems gilt dies zeitgleich für die Bereitstellung der notwendigen Tankinfrastruktur als auch für die benötigten Fahrzeuge, um den Logistikern die Umstellung zu ermöglichen. Dies muss flankiert werden mit der notwendigen Förderung und der Schaffung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit entsprechenden Geboten.

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AG 3
katja Baumann
Katja Baumann „Die Zeit ist reif für grünen Wasserstoff.“
Sören Berg
Sören Berg „Ohne Wasserstoff wird die maritime Branche den Umstieg auf erneuerbare Energien nicht schaffen.“

Warum beteiligen Sie sich am Projekt?

Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein der maritimen Energiewende, sei es in direkter Nutzungsform oder in Form der auf ihn basierenden synthetischen Kraftstoffe.
Der offene Dialog über Möglichkeiten und Herausforderungen ermöglicht eine breitere Beteiligung von Akteuren und damit mehr Gewicht in der Argumentation in politischen Kontext oder wenn es darum geht, neue Technologien zu entwickeln.

Welche Chancen sehen Sie durch den Einsatz von Wasserstoff in der Region?

Überschussstromnutzung ist ein wichtiger Ansatz, um die Akzeptanz erneuerbarer Energien zu erhöhen (stillstehende WKAs bei viel Wind sind eine schlechte Werbung).
Die Entwicklung und der Einsatz von Wasserstofftechnologien vor Ort stärkt das Profil der Region und kann die Abhängigkeit von bisherigen Wirtschaftsschwerpunkten entschärfen.

Warum ist die Zeit reif für Wasserstoff?

Die Zeit ist reif, da Wasserstoff ein wichtiger Baustein der Energiewende ist, auch der maritimen Energiewende. Ohne Wasserstoff wird auch die maritime Branche den Umstieg auf erneuerbare Energien nicht schaffen.

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AG 4
Thomas Götze
Thomas Götze „Der Einsatz von grünem Wasserstoff wird die Dekarbonisierung forcieren.“

Warum beteiligen Sie sich am Projekt?

Für den Aufbau eines H2-Netzes im Nordwesten prüft EWE NETZ aktuell, ob einzelne Leitungen der vorhandenen Erdgasinfrastruktur für den Transport von Wasserstoff umgestellt werden können. Hierzu stehen wir im engen Austausch mit den Ferngasnetzbetreibern und deren Aktivitäten zum Aufbau eines H2-Backbones. Da wir mit der „neuen“ Infrastruktur H2-Erzeugung und H2-Verbrauch zusammenbringen, ist es entscheidend, wo die Standorte der zukünftigen Abnehmer des Wasserstoffs in unserer Region sind. Die Anbindung der im Projekt geplanten H2-Tankstellen an eine H2-Infrastruktur ist in diesem Projekt unser langfristiges Ziel.

Welche Chancen sehen Sie durch den Einsatz von Wasserstoff in der Region?

Der windreiche Nordwesten bietet insbesondere aufgrund des sehr hohen Anteils EE-Stroms (EWE >90%) ideale Voraussetzung zur Erzeugung von grünem Wasserstoff für die Region. Diese grüne Energie kann über die sehr gut ausgebaute und teilweise parallel zum Stromnetz verlaufende Gasinfrastruktur zu den Abnehmern transportiert werden. Durch Umwidmung der bestehenden Erdgasnetzinfrastruktur und punktuellem Neubau von Netzabschnitten können die Voraussetzungen hierfür geschaffen werden. Die Nutzung unserer Gasverteilnetze für die sektorenübergreifende Dekarbonisierung mit Wasserstoff ermöglicht es, zeitnah und kosteneffizient die Klimaziele zu erreichen.

Warum ist die Zeit reif für Wasserstoff?

Anders als im Stromsektor ist der EE-Anteil in den Sektoren Wärme und Mobilität seit Jahren auf einem konstant niedrigen Niveau, so dass der erneuerbare Anteil im Primärenergieverbrauch immer noch unter 20% liegt. Um die Klimaziele zu erreichen müssen wir aber in 2050 die fossilen Energieträger komplett ersetzt haben. Der Einsatz von grünem Wasserstoff wird die Dekarbonisierung dieser beiden Sektoren forcieren.

Astrid Braun
Astrid Braun „Grüner Wasserstoff: das Ziel lautet 1,5 Grad!“ 

Warum beteiligen Sie sich am Projekt?

Weil mich die in der AG4 bearbeiteten Themen der Wasserstoffbereitstellung und Tankstelleinfrastruktur selbst umtreiben. Wir haben jetzt die Chance, durch umsichtige Planung und Abstimmung zwischen den Akteuren optimale Strukturen zu schaffen und damit einen möglichst schnellen und wirtschaftlichen Markthochlauf von Wasserstoff (zunächst in der Mobilität) zu erreichen.

Welche Chancen sehen Sie durch den Einsatz von Wasserstoff in der Region?

Ich sehe zwei großartige Chancen: Erstens: Dass es gelingt, die heimische Wasserstoffproduktion sehr rasch aufzubauen und hoch zu skalieren und sie damit im Vergleich zum Import nachhaltig wettbewerbsfähig aufzustellen. Dafür sprechen aus meiner Sicht neben dem großen Potenzial an Erneuerbaren in Kombination mit den Kavernenspeichern und den großen Absatzpotenzialen in Industrie und Verkehr vor allem die aktive, entschlossene und gut vernetzte Akteursvielfalt.
Zweitens: Wir können in der Region in den nächsten Jahren komplette grüne Lieferketten von der Schifffahrt, über die Schiene und den Schwerlastverkehr realisieren bis hin zur grünen Luftfahrt und einen Wasserstoffkorridor entlang der Nordseeküste von Skandinavien bis in die Niederlande darstellen. Dies könnte zukünftig ein sehr attraktiver Standortvorteil sein! 

Warum ist die Zeit reif für Wasserstoff?

Weil das Ziel „1,5 Grad“ lautet!

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Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen zur Arbeitsgruppe haben, können Sie sich hier die Ergebnisse und Präsentationen aus den regelmäßigen Workshops herunterladen.

AG 5
Paul Schneider
Paul Schneider „Der Blick über den Tellerrand lohnt sich: Wasserstoff ist die ideale Ergänzung zu elektrischen Anwendungen in einem erneuerbaren Energiesystem.“ 

Warum beteiligen Sie sich am Projekt?

Weil ich mir das Projekt zusammen mit meinen Kollegen ausgedacht habe. 😉

Welche Chancen sehen Sie durch den Einsatz von Wasserstoff in der Region?

Der Nordwesten bietet in Sachen Erneuerbare und Infrastruktur ideale Voraussetzungen zum Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft.

Warum ist die Zeit reif für Wasserstoff?

Weil der Blick über den Tellerrand sich lohnt und Wasserstoff die ideale Ergänzung zu elektrischen Anwendungen in einem erneuerbaren Energiesystem ist.

Alexander Mrozek
Alexander Mrozek „Die Zukunft ist klimaneutral mit grünem Wasserstoff!“ 

Warum beteiligen Sie sich am Projekt?

Marketing und Kommunikation für EWE bietet jeden Tag auf´s Neue kommunikative Herausforderungen für erklärungsbedürftige Themen rund um Energie und Telekommunikation. Im EWE Geschäftsfeld Großspeicher und Wasserstoff ist das Projekt Hyways for future beheimatet. Die kommunikative Begleitung des Markthochlaufs einer klimaneutralen und effizienten Wasserstoffwirtschaft im Nordwesten über Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bietet allen Beteiligten am Projekt spannende Herausforderungen, Wasserstoff als relevantes Zukunftsthema in den einzelnen Zielgruppen und der breiten Öffentlichkeit nachhaltig sichtbar zu machen. 

Welche Chancen sehen Sie durch den Einsatz von Wasserstoff in der Region?

Nutzung der im Nordwesten vorhandenen Ressourcen an erneuerbaren Energien für die Produktion von klimaneutralem, grünen Wasserstoff und zugleich Nutzbarmachung von Wasserstoff im Segment der Mobilitäts- und Industrieanwendungen. 

Warum ist die Zeit reif fuer Wasserstoff?

Die Zeit ist reif für grünen Wasserstoff, um klimaneutral die Zukunft gestalten zu können.

Portrait Nicola Illing
Nicola Illing „Wir haben eine echte Chance mit unseren Standortvorteilen und den engagierten Akteurinnen und Akteuren Vorreiter in Deutschland und Europa zu werden.“ 

Foto: Marco Gallmeier

Warum beteiligen Sie sich am Projekt?

Weil das Projekt die regionalen Akteurinnen und Akteure zusammenbringt, um das lähmende Henne-Ei-Problem der Mobilitätswende zu lösen. Und weil wir von der Metropolregion Nordwest die Stärken des Nordwestens kennen und wissen, dass wir die Herausforderungen der anstehenden Energie-Transformation und der Mobilitätswende nur gemeinsam meistern können und auch werden! Wir tragen gerne unseren Teil dazu bei.

Welche Chancen sehen Sie durch den Einsatz von Wasserstoff in der Region?

In unserem Handlungsrahmen „Nordwesten.Stark.Klimaneutral“ greifen wir mit unseren Innovationspfaden „Klimaneutralität und Biodiversität gestalten“, „Daseinsvorsorge sichern“ und „Nachhaltige und intelligente Mobilität vorantreiben“ jene Themen auf, die elementar für die Zukunftsfähigkeit der Region sind. Bei all diesen Themen wird auch Wasserstoff eine wichtige Rolle spielen und damit die Region auf dem Weg der Dekarbonisierung ein gutes Stück voran bringen. Wir haben eine echte Chance mit unseren Standortvorteilen und den engagierten Akteurinnen und Akteuren Vorreiter in Deutschland und Europa zu werden.

Warum ist die Zeit reif für Wasserstoff

Die Zeit ist eigentlich schon lange reif und wir freuen uns darauf, nun auch die konkreten Umsetzungsschritte der regionalen Akteurinnen und Akteure begleiten und unterstützen zu dürfen.

 

OLEC Logo
Silke Timmer
Silke Timmer „Wasserstoff gewinnt zunehmend Interesse bei unseren Mitgliedern.“ 

Warum beteiligen Sie sich am Projekt?

Neben vielfältigen weiteren Bereichen der Erneuerbaren Energien widmet sich OLEC seit einigen Jahren verstärkt dem Thema „grüner Wasserstoff“, dem erhebliche Potenziale als ein wesentlicher Energieträger in der zukünftigen Energiewirtschaft zugeschrieben werden. Seit 2016 ist OLEC Träger und Koordinator für den niedersachsenweit ausstrahlenden OLEC Arbeitskreis Wasserstoff, der aus der ehemaligen Landesinitiative Energiespeicher hervorgegangen ist. Das Ziel des Arbeitskreises ist es, das Thema Wasserstoff regional und niedersachsenweit weiter voranzutreiben und bestehende Aktivitäten und Kompetenzen zu vernetzen. Gemeinsam mit weiteren Akteuren möchte OLEC insbesondere öffentlichkeitswirksame Projekte in den Bereichen Wasserstofferzeugung, -speicherung sowie - nutzung entwickeln und durchführen. Im Projekt Hyways for Future übernimmt OLEC die Koordinierung der Arbeitsgruppen und ist für die arbeitsgruppenübergreifende Kommunikation zuständig. Dazu zählt die Identifikation von Schnittstellen (Themen, Bedarfe, Arbeitsstand) sowie die Synchronisation und das Monitoring themenübergreifender Arbeitsfortschritte. OLEC organisiert in Abstimmung mit der EWE und den Arbeitsgruppenleitungen die AG-Treffen und Workshops und unterstützt bei der Organisation von Partnertreffen.

Welche Chancen sehen Sie durch den Einsatz von Wasserstoff in der Region?

Der Nordwesten besitzt vielfältige Standortvorteile, zu denen u.a. eine hohe Erzeugungskapazität durch Windenergie, Kavernenstandorte zur Speicherung von Wasserstoff, das Vorhandensein von Seehäfen für den Import und die Verteilung sowie umfangreiches unternehmerisches und wissenschaftliches Know-how gehören. Alle Kompetenzträger:innen leisten dabei einen Beitrag dazu, den Nordwesten als „Wasserstoff-Hub“ voranzubringen. Damit Innovationen in der Breite Wirkung entfalten und Technologien flächendeckend implementiert werden, spielt der Austausch sowie der Wissens- und Technologietransfer zwischen den beteiligten Unternehmen, der Wissenschaft und der Politik eine zentrale Rolle. Darüber hinaus sind im Hinblick auf die Umsetzung und Akzeptanz einer neuen Technologie weitere Stakeholder wie Bürger:innen, Kommunen/ Verwaltung und der Bildungssektor einzubeziehen. Bei der Entwicklung und Erprobung neuartiger Nutzungskonzepte sollten regionale Initiativen eingebunden und für die öffentliche Akzeptanz Wasserstoffanwendungen sichtbar und erlebbar gemacht werden. Hierzu möchte OLEC mit seiner Netzwerkarbeit beitragen. Wasserstoff ist potenziell ein wichtiger Baustein für das Energiesystem der Zukunft mit vielen Anknüpfungspunkten an die OLEC

Themen:

  • Energiesystem der Zukunft,
  • neue nachhaltige Mobilität,
  • Bildung und Qualifizierung,
  • Akzeptanz und Beteiligung,
  • smarte Städte und Regionen,
  • Cross-Clustering und
  • internationale Zusammenarbeit

Warum ist die Zeit reif für Wasserstoff?

Wasserstoff gewinnt zunehmend Interesse bei unseren Mitgliedern.
Wasserstoff eröffnet Chancen für neue Marktmodelle bei Post EEG-Anlagen.
Wasserstoff ermöglicht großskalige Speicherung von Überschussenergie.
Wasserstoff kann zur Sektorkopplung beitragen.

Interesse geweckt?
Sie möchten gerne ein Teil unserer Arbeitsgruppen werden oder haben eine Frage zu unserer Arbeit? Dann nehmen Sie Kontakt zu Silke Timmer vom Oldenburger Energiecluster OLEC e.V. auf.
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